Zeit in deiner Welt
Nicht jede Welt hat zwölf Monate.
Der Weltkalender folgt deinem Setting. Er bildet die Zeit ab, in der die Geschichte spielt, nicht nur den nächsten Termin am echten Spieltisch. So beantwortet deine Vorbereitung zwei verschiedene Fragen: Wann spielt ihr, und welche Zeit ist in der Geschichte?
Eine eigene Zeitrechnung verwenden
Lege Monate, Wochentage und Epochen für deine Welt fest. Du kannst mit einer Kalendervorlage beginnen und sie an dein Setting anpassen.
Du kannst mehrere Monde mit eigenen Zyklen konfigurieren. Ihre Phasen werden für jeden Kalendertag berechnet und im Kalender angezeigt; die Tagesansicht zeigt dir die Einzelheiten.
Epochen können längere Zeiträume benennen, etwa die Jahre vor und nach einem Wendepunkt deiner Geschichte.

Ereignisse am passenden Weltdatum festhalten
Trage Ereignisse am passenden Datum deiner Welt ein, auch wenn sie sich wiederholen. Kategorien helfen dir, sie auseinanderzuhalten. Wer an einem Ereignis beteiligt war, hältst du im Weltengraphen fest.
Ereignisse können auch über mehrere Tage gehen. Sie bekommen ein Anfangs- und ein Enddatum und erscheinen als ein zusammenhängender Zeitraum. Das passt zu Belagerungen, Reisen oder Festen, die mehrere Tage dauern.
Spielabend und Geschichte auseinanderhalten
Eine Session kann sowohl einen realen Termin als auch ein Datum in deiner Welt haben. Das ist hilfreich, wenn zwischen zwei Abenden Wochen liegen, in der Geschichte aber kaum Zeit vergeht.
Ein Feld hält fest, wann ihr euch trefft, das andere, welcher Tag in deiner Welt gerade ist. Beide Angaben sind zusammen an der Session sichtbar.
Den Kalender einrichten und nutzen
Probiere deine Zeitrechnung mit ein paar Daten aus, bevor du sie länger nutzt. Wenn die Kalenderstruktur gesperrt ist, sind Monate und Kalenderregeln fest. So behalten bereits eingetragene Daten ihre Bedeutung. Das aktuelle Weltdatum kannst du beim Spielen weiterstellen.
Ein paar Testeinträge zeigen dir, ob Monate, Wochentage und Monde sich so verhalten, wie du es dir vorstellst. Weil spätere Änderungen an der Struktur bestehende Daten betreffen würden, lohnt sich der Versuch vorher.
Die Agenda zeigt die Tage, auf die es ankommt
Neben der Monatsansicht listet die Agenda nur die Tage auf, an denen wirklich ein Eintrag steht. Das hilft nach langen Zeiträumen in deiner Welt: Du siehst auf einen Blick, wann etwas geschehen ist oder ansteht.
Monatsansicht und Agenda verwenden denselben Kalender; du kannst jederzeit wechseln.
Vor einem Spielabend zeigt dir die Agenda, was seit dem letzten Mal geschehen ist und was als Nächstes ansteht.

Ein Gefühl für Zeit im Spiel
Daten geben einer Kampagne ein Gefühl von Zeit. Während eines Spielabends kannst du schnell notieren, welcher Tag in deiner Welt gerade ist.
Über Monate hinweg zeigt der Kalender, wie viel Zeit in eurer Geschichte tatsächlich vergangen ist. Das ist oft überraschend und hilft bei der nächsten Vorbereitung.
Ein Zuhause für deine Welt
Für deine erste Geschichte ist schon Platz.
Lege deine erste Welt an, füge zwei Figuren hinzu und halte fest, was sie verbindet. Dein Atlavium darf mit deinen Geschichten wachsen. Die Kompendiumsfunktionen bleiben innerhalb deiner freigegebenen Kontingente dauerhaft kostenlos.