Für Spieler
Deine Figur erinnert sich. Du kannst nachlesen.
Zwischen zwei Spielabenden können Wochen liegen, auch wenn in der Geschichte nur ein Tag vergangen ist. Halte fest, was deine Figur erlebt und wem sie vertraut. Ein Charaktertagebuch hält deine Seite der Geschichte zusammen mit der Welt, in der sie spielt.
Ein Tagebuch aus der Sicht deiner Figur
Schreibe Erlebnisse als Dokumente auf und verbinde die Texte mit wichtigen Figuren und Orten. Gedanken, Vermutungen und offene Fragen dürfen ihren eigenen Platz haben. Du entscheidest, was du als Wissen deiner Figur festhältst.
Manche schreiben kurze Tagebucheinträge aus der Sicht ihrer Figur, andere führen ein nüchternes Logbuch. Beides ist in Ordnung: Das Tagebuch gehört zu deiner Figur und nicht zu einer bestimmten Form. Auch wenige Zeilen nach jedem Spielabend ergeben schon eine lesbare Chronik.

Begegnungen sind mehr als Namen
Halte fest, wann deine Figur jemanden getroffen hat und was sie über diese Person weiß. Im Weltengraphen kannst du ihre Beziehungen zu anderen Figuren und Orten nachsehen. Deine eigenen Gedanken und Vermutungen passen ins Tagebuch.
Halte wichtige Begegnungen in einem eigenen Eintrag fest, damit du später darauf verweisen kannst. Vermutungen bleiben Vermutungen: Sie von sicheren Beobachtungen zu trennen, hilft dir beim Spiel.

Charakterbogen und Geschichte zusammenhalten
Ergänze deine Figur um ein Profil, etwa für ihren Beruf, ihre Ziele oder ihre Spielwerte. So hast du den Charakterbogen und die Geschichte beieinander. Profile sind noch experimentell. Spielwerte trägst du selbst ein.
Die Spielwerte im Profil kannst du zwischen den Spielabenden aktualisieren. Der Tagebucheintrag behält deinen Wortlaut.

Deine Perspektive ist deine Entscheidung
Du kannst eine eigene Welt für dein Charaktertagebuch führen und einzelne Inhalte mit deiner Runde teilen. Dafür verbindet ihr eure Konten über eine Gefährtenschaft. Die anderen bekommen dadurch keinen Zugang zu deiner ganzen Welt. Was deine Figur weiß und was du teilst, entscheidest du.
Die Gefährtenschaft verbindet Konten und nicht Welten. Von selbst wird nichts in deiner Welt sichtbar.
Ein erster Eintrag genügt
Notiere die letzte Begegnung, eine Entscheidung und eine Frage für den nächsten Spielabend. Daraus kann eine Chronik werden, in der du dich auch nach einer längeren Pause wieder zurechtfindest.
Lies nach einer längeren Pause zuerst den letzten Eintrag und die offenen Fragen. Oft reicht das, um wieder in die Geschichte zu finden.
Zurück an den Spieltisch
Vor dem nächsten Spielabend liest du deinen letzten Eintrag. Was hat deine Figur versprochen? Wovor hat sie noch Angst? Ein oder zwei offene Fragen reichen, um sie am Tisch zu spielen.
Du musst nicht die ganze Kampagne zusammenfassen. Dein Tagebuch ist für die Momente da, an die sich deine Figur erinnern würde.
Ein Zuhause für deine Welt
Für deine erste Geschichte ist schon Platz.
Lege deine erste Welt an, füge zwei Figuren hinzu und halte fest, was sie verbindet. Dein Atlavium darf mit deinen Geschichten wachsen. Die Kompendiumsfunktionen bleiben innerhalb deiner freigegebenen Kontingente dauerhaft kostenlos.